Mittwochs ab 11.01.17 | 19:30 – 21:00 Uhr | Meditationskurs »Geistige Ruhe & liebende Güte (Metta)«

Dieser Meditationskurs richtet sich an diejenigen, die geistige Ruhe bzw. inneren Frieden durch die Kultivierung von Konzentration entfalten möchten oder diejenigen, die mehr Liebe sich selbst und anderen gegenüber kultivieren möchten. Ein Einstieg in den Kurs ist jederzeit möglich.

Der Meditationskurs besteht aus zwei Teilen, die gerne einzeln besucht werden können.

Im ersten Teil, von 19:35–20:00 Uhr, meditieren wir nach einer kurzen Einführung für 20 Minuten in völliger Stille und üben uns in Shamatha (geistige Ruhe) oder Vipassana (Einsicht). Es ist hilfreich, wenn Teilnehmer bereits eine Einführung in die Meditation erhalten haben. Wenn nicht, gibt es eine knappe Erklärung und weiterführende Hinweise.

Nach einer Teepause von 15 Minuten gibt es eine kurze Einführung zu Metta und wir meditieren im zweiten Teil von 20:15–21:00 Uhr angeleitet über liebende Güte (pali: metta; skt.: maitri) sich selbst und anderen gegenüber.

Buddha über die Vorteile der Kultivierung von liebender Güte¹

Mönche, wenn jemand hundert Töpfe Nahrung aus Nächstenliebe verschenken würde, morgens, mittags und abends, und wenn jemand anderes einen Geist der liebenden Güte sogar nur für die Zeit entwickeln würde, die es braucht, um an einem Kuh-Euter zu ziehen, morgens, mittags oder abends, letzteres wäre fruchtbarer als ersteres. Deshalb, Mönche, solltet ihr euch so üben: ›Wir werden die Befreiung des Geistes durch die liebende Güte entwickeln und kultivieren, wir machen sie zu unseren Fahrzeug, machen sie zu unserer Grundlage, stabilisieren sie, üben uns in ihr und vervollkommnen sie.‹ So solltet ihr euch üben. – Buddha (SN 20: 4, CDB 707)

Mönche, wenn die Befreiung des Geistes durch die liebende Güte verfolgt, entwickelt und kultiviert, zu einem Fahrzeug und einer Basis gemacht, durchgeführt, konsolidiert und ordentlich vorgenommen wird, sind elf Nutzen zu erwarten. Welche elf?

    1. man schläft gut
    2. man wacht glücklich auf
    3. man hat keine schlechten Träume
    4. man wird von anderen Menschen geliebt
    5. man wird von nicht-menschlichen Wesen geliebt
    6. Devas gewähren einem Schutz
    7. Feuer, Gifte und Waffen können einen nicht verletzen
    8. der eigene Geist kann sich leicht konzentrieren
    9. die Gesichtszüge sind klar und heiter
    10. zum Zeitpunkt des Todes ist der Geist nicht verwirrt
    11. falls man nicht Arhatschaft erlangt hat, wird man im Brahma Bereich geboren werden

Wenn, Mönche, die Befreiung des Geistes durch die liebende Güte immer wieder verfolgt, entwickelt und kultiviert, zu einem Fahrzeug und einer Basis gemacht, durchgeführt, konsolidiert und ordentlich vorgenommen wird, sind diese elf Vorteile zu erwarten.

Buddha (AN 11:15, NDB 1573-74) // Mehr… (PDF)

Wann: Jeden Mittwoch ab 11.01.17
Uhrzeit: 19:35*–21:00 Uhr (1. Teil 19:35–20:00 Uhr & 2. Teil 20:15–21:00 Uhr)
Kursleitung: Mönch Tenzin Peljor
Beitrag: Dana-Prinzip

Ort: Meditationsraum 1 (M1)
Download: Poster A4 (PDF)
* Hinweis: Der Raum steht erst ab exakt 19:30 zur Verfügung. Von daher können wir erst 19:35 anfangen.

Kein Kurs am 01. März 2017 wegen dem Besuch von Chamtrul Rinpoche. Der Kurs endet am 31.03.2017.

Buchempfehlungen:
1) Bhante Sujiva: »Die Buddhistischen Herzmeditationen: Verstehen, Liebe und Stille«, Tushita Verlag.
2) Vusi Teoh: »Metta Meditation – Liebe leben«, Tushita Verlag.
3) Bhante Sujiva: »Baum der Weisheit – Fluss ohne Wiederkehr«, aus dem Englischen von Jean-Marie Wurstemberger und Sascha Pahl.

In English:
1) Bhante Sujiva: »Meditation on Loving-kindness and Other Sublime States«
2) Bhante Sujiva: »The Tree of Wisdom, The River of no Return«
3) Sharon Salzberg: »Lovingkindness: The Revolutionary Art of Happiness«, Shambhala Classics


¹ Bhikkhu Bodhi: »The Buddha’s Teachings on Social and Communal Harmony«, Wisdom Publications, pp. 43–44