Bodhicharya Deutschland e.V.

Das buddhistische Zentrum für Frieden und Verständigung Bodhicharya Deutschland e.V. wurde im Jahr 2001 gegründet. Bodhicharya bedeutet “erwachte Aktivität” und ist eine Ermutigung die Handlungen zu entwickeln, die auf Mitgefühl und Weisheit gründen. Die Zielsetzung des Vereins ist das Studium und die Praxis der buddhistischen Lehren zur Kultivierung von geistigem Frieden und Einsicht, die Förderung von mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken, sowie die Pflege interkultureller und interreligiöser Dialoge.

Das Bodhicharya Zentrum in Berlin-Friedrichshain bietet einen offenen und freundlichen Ort der Ruhe, Meditation und Begegnung mit einem vielfältigen Programm an Kursen, Vorträgen und sozialen Projekten. Alle Aktivitäten von Bodhicharya basieren auf den Gedanken von “Heilung, Hilfe und Harmonie” und werden durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter/-innen ermöglicht. Die Vision von Bodhicharya ist die buddhistische Philosophie und Kultur für westliche Menschen im Kontext von Nicht-Sektierertum (tib. ri-me) zugänglich und verfügbar zu machen und gleichzeitig als aktives Zentrum für Frieden und Verständigung zu dienen.

Bodhicharya Deutschland und Bodhicharya International stehen unter der spirituellen Leitung
von Ringu Tulku Rinpoche und folgen dem nicht-sektiererischen Ansatz der Rime-Bewegung.

Bodhicharya Berlin hat vier Hauptschwerpunkte:

STUDIUM UND PRAXIS DER BUDDHISTISCHEN LEHRE zur Kultivierung von geistigem Frieden und inneren Qualitäten wie Achtsamkeit, Konzentration, Mitgefühl und Weisheit.

SOZIALES ENGAGEMENT, das sich auf das Wohl anderer richtet und eine Übung in Großzügigkeit und Ethik ist. Es gibt u.a. einen ambulanten Hospizdienst mit Hospizhelferausbildung und einem breiten öffentlichen Angebot – Vorträge, Demenzschulung usw. – sowie Angebote und Betreuung im Strafvollzug oder für entlassene Strafgefangene.

INTERRELIGIÖSER DIALOG Bodhicharya führt selbst interreligiöse Dialoge durch, engagiert sich am vom Senat Berlin initiierten „Berliner Dialog der Religionen“, ist Mitglied des Initiativkreises „Lange Nacht der Religionen“ und nimmt Einladungen zu interreligiösen Dialogen an, um die Harmonie und das Verständnis der Religionen untereinander zu fördern.

ÖKOLOGIE UND TIERRECHT In vielen Sutren weist Buddha auf das sensible Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur hin. Aktiver Umweltschutz ist ein wichtiger Teil unseres Selbstverständnisses. Der Naturschutzbund NABU begleitete Bodhicharya einige Jahre zum Thema Stadtklimawandel und hielt in einer Fotodokumentation die Ergebnisse fest. Bodhicharya wurde 2010 als eines von bundesweit fünf Projekten für das Forschungsprogramm Urbane Strategien zum Klimawandel ausgewählt.

Bodhicharya stützt sich inhaltlich auf die sogenannte Ri-me Überlieferung aus Tibet, die Karma Kagyü Tradition des tantrischen Buddhismus und die spirituelle Schirmherrhaft durch S.H. 17. Gyalwa Karmapa Ogyen Trinley Dorje. Es werden regelmäßig buddhistische Meister/innen eingeladen, welche die buddhistische Anschaung und Methodik authentisch übertragen. Die fortlaufenden Studien- und Meditationskurse für Anfänger und Fortgeschrittene ermöglichen das Kennenlernen und Vertiefen.

Das Programm von Bodhicharya Deutschland in Berlin umfasst nicht nur Studium und Meditation, sondern auch Angebote aus anderen spirituellen Disziplinen wie Tai Chi, Qi Gong, Hatha Yoga, tibetisches Yoga (Yantra Yoga, Tsalung) und traditionellen indischen Tanz für Kinder und Erwachsene. 
Es gibt Studienkreise zum Buddhismus und westlicher Philosophie, Psychologie und den modernen Naturwissenschaften und inter-kulturelle Veranstaltungen.

Das Projekt wird überwiegend durch das Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter-/innen gestaltet und aufrecht erhalten. Es finanziert sich durch Spenden und Förderungen.
Alle Angebote – außer den Gastveranstaltungen – basieren auf dem Dana-Prinzip,
d.h. der Gebefreude und freiwilligen Großzügigkeit.

Bodhicharya Deutschland e.V. ist Mitglied in der Deutschen Buddhistischen Union (DBU).

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