immer MI | 19 – 20 Uhr | Meditations-Training: Shiné & Lhagtong

Meditations-Training 1: Shiné

Shiné ist das tibetische Wort für Shamata, die Sammlungs-Meditation, in der es um Achtsamkeit, Gewahrsein, ruhiges Verweilen und eine allgemeine Stabilisierung des Geistes geht.

Wir üben mithilfe der Achtsamkeit ins Gewahrsein zu  kommen, ohne uns dabei von unseren Gedanken ablenken zu lassen.
Ziel ist es zu üben, dem gewohnheitsmäßigen Impuls unseren Gedanken zu folgen, nicht automatisch nachzugeben, bis es uns gelingt, im offenen Gewahrsein entspannt und hellwach zu verweilen. Dadurch tritt automatisch eine Ruhe des Geistes ein.
Damit schaffen wir für die Einsichtsmediationen des zweiten Kursjahres eine stabile Basis.

In diesem Kurs üben wir die Grundlagen der Shiné-Meditation, wie sie in der Kagyü-Tradition überliefert werden und den Beginn der Sutra-Mahamudra-Meditation bilden.
Das von uns geübte „Sutra“-Mahamudra ist verwurzelt in der Philosophie des Mittleren Weges (Sichtweise des Madyamaka).

Ein grundlegendes Verständnis der buddhistischen Lehren ist wünschenswert, da diese nicht im Fokus des Kurses stehen. Diese Grundlagen des buddhistischen Denkens werden im Kurs „Einführung in die Grundlagen des Buddhismus und Achtsamkeitsmeditation“ am Montag Abend vermittelt.
Der Kurs ist sowohl für Anfänger als auch für geübte Meditierer geeignet, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie bereit sind, während des Kurszeitraums eine regelmäßige Meditationspraxis aufzubauen.

Leiter des Kurses ist Lama Tsultrim Gelek, langjähriger Mönch in Frankreich und Leiter von Bodhicharya France. Lama Tsultrim kommt mehrmals im Jahr nach Berlin, um uns die wesentlichen Meditationsanleitungen zu vermitteln. Bei wöchentlichen Übungsabenden leiten drei Übungsleiterinnen im Wechsel die Meditationen an (Kati Yahoual, Irmi Jeuther, Marlene).

 

Meditations-Training 2: Lhagtong

Lhagtong ist das tibetische Wort für Vipassana, die buddhistische Einsichtsmeditation. Sie hat das Ziel, uns dabei zu unterstützen, die Substanzlosigkeit (Leerheit) des Selbst und der Phänomene zu verstehen und damit das Leiden direkt an der Wurzel zu kappen.

Nachdem wir unseren Geist mithilfe der Shine-Meditation trainiert haben, stabil zu bleiben, können wir damit beginnen, uns schrittweise mithilfe analytischer Methoden einem tieferen Verständnis von Leerheit anzunähern. Durch Nachdenken und Analyse allein lässt sich allerdings die Einsicht in die Leerheit des Ichs und der Phänomene nicht gewinnen, es ist notwendig, über die Instruktionen zu kontemplieren und zu meditieren und dadurch eine direkte  Erfahrung von Leerheit machen.
Die Selbstverpflichtung zu einer regelmäßigen Meditationspraxis ist auch in diesem Kurs eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme. Gerne unterstützen wir dabei, diese regelmäßige Praxis aufzubauen und zu kultivieren.

Der Lhagtong-Kurs beginnt jährlich jeweils nach der Sommerpause. Die Teilnahme daran ist nur für Menschen mit einer regelmäßigen Praxis in Shiné-Meditation und nach Rücksprache mit dem Leiter der Kurse, Lama Tsultrim Gelek, möglich.
Lama Tsultrim Gelek, langjähriger Mönch in Frankreich und Leiter von Bodhicharya France, kommt mehrmals im Jahr nach Berlin, um uns die wesentlichen Meditationsanleitungen zu vermitteln. Bei wöchentlichen Übungsabenden leiten drei Übungsleiterinnen im Wechsel die Meditationen an (Kati Yahoual, Irmi Jeuther, Marlene).

 

Leitung: Lama Tsultrim Gelek, Frankreich
Wöchentliche Übungsabende: Kati, Irmi, Marlene
Zeiten: immer MI | 19 – 20 Uhr Meditationsraum 1

Kostenbeitrag: Spendenbasis (Dana-Prinzip)
Anmeldung: ohne Anmeldung
Kontakt: programm@bodhicharya.de