DI 28.08.2018 | 19:30 Uhr | »Gebet der sieben Zweige« mit sieben Mönchen aus dem Kloster Sera Je

Das letztendliche Mittel zur Befreiung aus dem Daseinskreislauf ist die meditative Einsicht in die Leerheit. Um die dafür nötigen inneren Voraussetzungen zu schaffen, benötigen wir viele verschiedene gute Anlagen.

Wir müssen Verdienste ansammeln und unseren Geist von negativen Eindrücken befreien. Die dafür üblichen Methoden sind auf geschickte Weise im “Gebet der sieben Zweige” oder dem sieben-teiligen Gebet zusammengefasst: Verehrung heiliger Wesen, Opfergaben darbringen, Bekenntnis von Fehlverhalten, Erfreuen am Heilsamen, Bitte um Belehrungen, Bitte um das Verweilen von Lehrern, Widmung der Verdienste.

Das Gebet liegt in zahlreichen kürzeren und längeren Versionen vor. Von vielen Gelehrten wird der Nutzen des Gebetes betont und es wird als Vorbereitung auf die tägliche Praxis empfohlen. Nur aus einer guten Vorbereitung kann sich eine gute Meditation ergeben. 

An diesem Abend können wir einer sehr ausführlichen Version lauschen, die uns von einer Gruppe von sieben Mönchen aus dem Kloster Sera Je in Südindien vorgetragen wird. Sie alle sind ausgebildete Ritual-Spezialisten. Ihre zum Teil jahrzehntelange Praxis schwingt in jedem der gesungenen Worte mit.

 


Wir möchten auch noch auf ein besonderes Programm in Potsdam mit den Mönchen hinweisen. Es wird ein Sandmandala gestreut und Cham-Tänze vorgeführt.

Eine seltene und kostbare Gelegenheit:

https://www.kringellocken-kloster.de/mandala-und-maskent%C3%A4nze-2018/


 

 

Zeiten: Dienstag, 28.8.2018 | 19:30 Uhr

Ort: großer Tempelraum

Anmeldung: keine Anmeldung nötig

Beitrag: Dana-Prinzip

 

Ein Artikel von Alexander Berzin zu dem »Gebet der sieben Zweige« aus dem Magazin „Tibet und Buddhismus“