83) SO 9.9.2018 | Akong Rinpoche Gedenk-Tag

„Akong – A Remarkable Life“

ist ein preisgekrönter Dokumentarfilm (2017) von Chico Dall`Inha über das Leben und Wirken von Akong Rinpoche. Dieser Film mit deutschen Untertiteln wurde bisher erst einmal in Berlin gezeigt. Zur Einführung werden vor dem Film in drei Vorträgen die Schwerpunkte von Akong Rinpoche`s Lebenswerk vorgestellt: Bewahrung und Förderung des Buddhismus tibetischer Prägung (1), Therapie und Heilung (2), und Hilfe zur Selbsthilfe (3).

 

„Ich hoffe, dass Sie mit diesem Film nicht nur mehr über das Leben und die Aktivitäten dieses bemerkenswerten Menschen erfahren, sondern sich auch inspiriert fühlen, denn der Film zeigt, wie jeder von uns im Leben das Mitgefühl anwenden kann.“

17. Gyalwang Karmapa

HIER können Sie einen kurzen Filmtrailer sehen.

 

Zeiten:
15:00 – 16:15 Die Arbeit von Rokpa Deutschland in Tibet (Barbara Pfeiffer, Vorsitzende von ROKPA Deutschland e.V., der von Akong Rinpoche gegründeten Hilfsorganisation)

 

16:30 – 18:00 Tara Rokpa Training (Dr. Ulrich Küstner, Tara Rokpa-Therapeut und -Ausbilder, Vorstandsmitglied von Tara Rokpa und ROKPA Deutschland)

 

18:15 – 19:00 Reminiszenzen – Akong Rinpoche, ein tibetisch-buddhistischer Meister und Förderer (Klaus Eiden, Barbara Pfeiffer und Dr. Ulrich Küstner)

 

19:30 – 21:00 „Akong – A Remarkable Life“ – Dokumentarfilm von Chico Dall’Inha

 

Der Film und die drei Vorträge können jeweils einzeln besucht werden.

 

 Zur Person:

Akong Rinpoche (1939-2013) war einer der ersten tibetischen Lehrer, die nach der Flucht aus Tibet im Jahre 1959 in den sechziger Jahren in den Westen gelangt sind, und einer der wenigen, die auch hier geblieben sind und gearbeitet haben. Er hat zusammen mit Chögyam Trungpa Rinpoche das älteste und größte tibetisch-buddhistische Zentrum und Kloster in Europa, Samyé-Ling in Schottland, gegründet und geleitet.
Wie im Film gezeigt wird – Akong Rinpoche war ein Mensch, der sich stets um die anderen gekümmert hat.
Er sorgte sich darum, dass die buddhistischen Lehren nicht verloren gehen, dass an der Meditation interessierte Menschen gute LehrerInnen finden, dass junge Menschen – besonders in Tibet – Ausbildung und Erziehung finden, dass leidenden Menschen engagiert und konkret geholfen wird, und dass Menschen, die einen therapeutischen Zugang zur inneren Entwicklung suchen, diesen auch erhalten. Der Gedenk-Tag wird die drei Säulen seiner weitsichtigen Aktivität und deren heutigen Stand vorstellen.

 

Weitere Infos siehe:

Veranstaltungshinweis:
Am 23. & 24.11.2018 werden Petra Niehaus und Ulrich Küstner einen Vortrag und Workshop bei Bodhicharya zum Tara Rokpa Prozess geben, der von Akong Rinpoche entwickelt wurde. 

 

Kosten: Auf Spendenbasis (Dana-Prinzip)

 

Alle Einnahmen werden zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in und um das Kloster Tsawa Dolma Lhakang, dem Stammkloster Akong Rinpoches im Distrikt Chamdo, Osttibet (ART) verwendet, insbesondere für Bildung und medizinische Versorgung.