Bewusstes Erinnern, Vergegenwärtigen und kontemplatives Betrachten (Sanskrit: Anusmṛti) sind ein wesentlicher Bestandteil buddhistischer Praxis, die den Geist fokussieren und formen. Der Hauptteil dieses Sutras verweist auf die innere Ausrichtung, auf drei sogenannte unschätzbare Kostbarkeiten: Auf den Erwachten, den Buddha als vollkommenes Vorbild, auf seine heilsame und befreiende Weisheitslehre, den Buddha-Dharma und auf die Qualitäten der Edlen Gemeinschaft von Verwirklichten, die Sangha.
Mittels einer kontemplativen Vergegenwärtigung erlebt der Geist eine Läuterung, wird klar und positiv gestimmt. Negative Gedanken, Angstzustände, Verwirrung werden beruhigt. Sogar in schwierigen Situationen wirkt diese Vergegenwärtigung stabilisierend, mit einer mentalen Ausrichtung, die sich auf das Wesentliche beschränken kann.
Der Text dieses Sutras wird traditionell als eine tägliche Rezitation empfohlen, durch die sich Orientierung im Leben und überzeugtes Vertrauen entwickeln kann.
Die deutsche oder englische Übersetzung dieses Sutras liegen den Kursteilnehmer*innen vor.
Zeiten
DO 21.05.2026 19:30 -21:00
Was sind Sutras?
FR 22.05.2026 19:30 -21:00
Überblick über das Sutra
PFINGSTEN:
SA 23.05.2026 11:00-13:00, 15:00-17:30
SO 24.05.2026 11:00-13:00, 15:00-17:30
MO 25.05.2026 11:00-13:00, 15:00-16:30
Gerne anmelden, aber nicht erforderlich
Teilnahme nach dem alt-indischen Dana-Prinzip
Tibetisch mit Übersetzung ins Deutsche
Khenpo Künchog Chökyab, geboren in Ladakh, hat sich schon als junger Mönch um eine Jahrzehnte lange akademisch-buddhistische Ausbildung bemüht. Wie die meisten großen Gelehrten hat er die Lehrmeinungen aller vier Tibetisch-buddhistischen Schulen über 20 Jahre lang studiert. Er war jahrelang Leiter des Kagyu-Instituts und unterrichtet an der Klosteruniversität in Dehradun/Indien.