Yesche U. Regel, auch “Lama Yesche” genannt, begegnete dem Buddhismus im Alter von 20 Jahren im Jahr 1977 in Westberlin. Er reiste damals per Anhalter zum 16. Karmapa von Berlin nach Samye Ling in Schottland, nahm bei ihm die drei-fache buddhistische Zuflucht und wurde 1980 von diesem als buddhistischer Mönch geweiht, in Woodstock, NY, was er bis 1997 aufrechterhielt.
So entfaltete sich ein Lebens-, Lern- und Übungsweg, bis heute.
Die Ngöndro-Praxis begann Yesche ebenfalls in Berlin bereits im Jahr 1978, als das damalige Stadtzentrum “Karma Tengyal Ling” für zwei Jahre in seiner Kreuzberger Wohnung beherbergt war, in der man zu dritt als WG lebte, fast täglich tibetische Pujas durchführte und Lamas nach Berlin einlud. Das mögen auch die Vorläufer-Aktivitäten von Bodhicharya Berlin gewesen sein.
Später führte er im Rahmen eines Drei-Jahres-Retreats das komplette Ngöndro innerhalb von 6 Monaten durch.
Yesche unterrichtet nun seit über 30 Jahren schulübergreifend Buddha-Dharma und diverse Meditationsformen, vor allem Achtsamkeit nach dem Satipatthana-Sutta aus dem Frühen Buddhismus, Shamatha- und Vipashyana nach der Mahamudra-Tradition, wobei er die Ngöndro-Praxis nur selten betont, und Tonglen nach dem Lodjong-Geistestraining in Verbindung mit Metta-Meditation, wiederum aus dem Frühen Buddhismus. Auch Meditationen auf Buddha-Aspekte in kürzeren Versionen tibetischer Rituale und die Bardo-Lehren sind ihm wertvoll und wichtig und er erläutert und praktiziert diese gerne mit Menschen.